Geschichte

Vor der Shoa gab es in Oldenburg eine lebendige Gemeinde, eine beachtliche Synagoge, Schule und einen jüdischen Friedhof, der heute als historischer  Friedhof gilt, auf dem nicht mehr beerdigt wird. 1945 haben zurückgekehrte Überlebende das Gemeindeleben neu belebt, mussten aber Ende 1960 aus Mangel an Mitgliedern aufgeben. 20 Jahre gab es zwar jüdische Menschen in Oldenburg aber keine Gemeinde.

Bedeutende Rabbiner haben in Oldenburg ihr Amt ausgeübt. Besonders zu erwähnen ist Marcus Adler und Samson Rafael Hirsch. Als letzter Landesrabbiner war Prof. Dr. Dr. Leo Trepp in Oldenburg tätig (1913 in Mainz geboren - am 2. September 2010 in San Francisco verstorben). Er lebte in den USA und zeitweilig in Deutschland. Es bestand ein reger Kontakt zum letzten Zeitzeugen der Geschichte der Oldenburg Juden.

 

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